Schnarchen stört oft nicht nur die Mitbewohner oder Partner, sondern auch einen selbst. Man wacht dann entweder zwischendurch vom eigenen Schnarchen auf oder man hat morgens mit einem rauen Hals zu kämpfen. Oft spielt dann auch noch Sachen wie Scham eine Rolle, da einem das laute Schnarchen vielleicht von anderen Menschen vorgehalten wird und man sich dann dafür schämt oder es leidet die Beziehung darunter, weil die Partherin es vorzieht, in einem anderen Zimmer zu schlafen, damit sie nicht gestört bzw. aufgeweckt wird. Die Qualität des Schlafes wird ebenfalls durch das Schnarchen beeinträchtigt, was dann dazu führt, dass man tagsüber müde ist. Es gibt viele Ansätze, das Schnarchen zu behandeln. So gibt es beispielsweise Medikamente, chirurgische Eingriffe und sogenannte Antischnarch-Apparate, die Heilung oder zumindest Linderung versprechen. Eine weitere aber eher unbekannte Möglichkeit ist es, auf einem Wasserbett oder einem Gelbett zu schlafen. Gelbetten sehen den Wasserbetten zwar sehr ähnlich, unterscheiden sich aber insofern von ihnen, dass die Härte des Bettes über die Zusammensetzung des Gels vom Besitzer durch Zugabe eines bestimmten Mittels je nach Belieben reguliert und variiert werden kann und das Bett nicht beheizt werden muss, um warm zu sein. Beide Sorten, die Gelbetten und die Wasserbetten, sind jedoch geeignet, um die Häufigkeit des Schnarchens zu reduzieren oder das Schnarchen ggf. sogar ganz verschwinden zu lassen. Das ist deshalb so, weil Schnarchen häufig dadurch entsteht, dass man auf dem Rücken schläft. Normale Matratzen sind so konzipiert, dass man normalerweise nicht lange auf der Seite liegen kann und sich dann viel herumwälzt und irgendwann auf den Rücken liegt, weil das für den Körper am angenehmsten ist. Bei einem Gel- oder Wasserbett dagegen kann man die ganze Nacht auf der Seite durchschlafen, weil die Seitenlage da für den Körper genauso bequem ist wie die Rückenlage.
Gegen Schnarchen
Was ab und an sogar recht amüsant ist, kann auf die Dauer zur Belastung werden. Wir reden hier vom Schnarchen. Besonders für den Partner bedeutet dies oft schlaflose Nächte und manchmal sogar einen großen Streit. Manchmal sind für die nächtliche Sägerei zu große Mandeln oder Polypen der Auslöser. Durch einen kleinen chirurgischen Eingriff kann dem Problem ganz leicht abgeholfen werden. Doch was tun wenn es nicht mit dem organischen zusammen hängt?
Verzweifeln sollte man nicht, denn es gibt zum Glück einige wirksame Mittel gegen Schnarchen.
Der Anti-Schnarch-Rucksack
Manchmal wird das Schnarchen durch die Rückenlage ausgelöst. Damit diese Position verhindert wird, gibt es spezielle Rucksäcke die verhindern dass man sich im Schlaf auf den Rücken dreht. Individuelles Einstellen ermöglicht einen bequemen Tragekomfort, so kann man bequem schlafen ohne sich eingeschränkt zu fühlen.
Die Schnarchschiene
Diese spezielle Schiene sieht seiner herkömmlichen Zahnspange sehr ähnlich. Meist besteht eine Schnarchschiene aus Kunststoff. Befestigt wird sie auf den Zähnen des Unter- sowie Oberkiefers. Diese Methode dient dazu um den Kiefer in einer bestimmten Position zu halten ohne dass sich dabei die Zähne im Schlaf berühren, was unter anderem die Schnarchgeräusche entstehen lässt.
Die Anti Schnarch Creme
Am einfachsten Anzuwenden ist diese Creme. Vor dem zu Bett gehen reibt man einfach die Nasenöffnung leicht damit ein. Spezielle Inhaltsstoffe wie Vitamin E sorgen dafür dass sich der Feuchtigkeitsgehalt der Nasenschleimhaut in der Nacht reguliert und somit das Schnarchen verhindert werden kann.
Die Ohrstöpsel
Ein weiteres Mittel gegen Schnarchen ist nicht für den Lärmverursacher selbst, sondern viel mehr für den geschädigten. Bis man genau weiß woher das Schnarchen kommt und ob es medizinisch heilbar ist, vergeht oft seine Zeit. Daher kann so ein Gehörschutz mit Spezialfilter angenehme Nächte bescheren, da man nichts mehr hört. Es herrscht Ruhe und keiner muss sich unnötig aufregen.
Schnarchen – Das hat mir geholfen
Christina schrieb: Kurz nach meinem Umzug vor drei Jahren habe ich nach der ganzen Arbeit schlafen können wie ein Murmeltier. Drei Tage lang habe ich fast immer zehn Stunden am Stück gearbeitet und bin am Abend todmüde ins Bett gefallen. Aber als sich er Alltag eingependelt hatte bin ich den ganzen Tag über müde gewesen. Meine Mutter war sich sicher, dass es daran liegen würde, dass ich mehr Eisen essen müsste und habe einen Monat lang mehr Fleisch gegessen als vorher, aber das half so gut wie gar nicht. Dann dachte ich, dass es am Schnarchen liegen könnte, mein Mann meint immer, dass ich schnarchen würde und ich habe mal gelesen, dass Schnarchen die Ursache für tägliche Müdigkeit sein könnte. Also habe ich mir ein paar Pillen gegen das Schnarchen gekauft und schon nach wenigen Tagen habe ich eine erhebliche Besserung meiner täglichen Müdigkeit bemerkt. Ich bin seither so wach, wie lange nicht mehr und bin insgesamt auch viel besser gelaunt.
Warum ist schnarchen so schädlich?
Früher hat man gesagt, dass ein Mensch, der schnarcht, einen besonders guten und intensiven Schlaf hätte. Aber man hat im Laufe der Zeit festgestellt, dass dem nicht so ist. Schnarchen ist nicht nur lästig für denjenigen, der daneben liegt und wegen des Schnarchens nicht schlafen kann sondern auch schlecht für den Schnarcher. Denn der Schnarcher hat durch die schlechte Luftversorgung allerlei negative Auswirkungen auf den Körper nach und nach verspürt. Bei manchen fängt es mit leichten Kopfschmerzen an, die sich zu einer Migräne entwickeln kann, andere haben nach einer Weile erhebliche Gedächtnisprobleme oder man hat anderweitig irgendwelche Schäden erlitten. Diese Schäden brauchen eine lange Zeit um behoben zu werden.
Warum schnarchen wir?
Man sagt nicht umsonst, dass man „sägt“ wenn man im Schlaf schnarcht, denn das Geräusch beim Ein- und Ausatmen gleicht einem Sägegeräusch. Das Geräusch entsteht auch nur, weil Zunge, Gaumen und Rachen vibrieren. Das tun sie aber auch nur, weil man zum einen die falsche Schlafposition hat oder auch, weil die Atemwege blockiert sind. In einigen Fällen sind sowohl die Schlafposition als auch die verstopften oder blockierten Atemwege für das Schnarchen verantwortlich. Aber auch der Konsum von Alkohol, Übergewicht, Vererbung und die Einnahme mancher Medikamente können der Grund sein, warum jemand schnarcht.